Integration in Bayern. Sonderauswertung des SVR-Integrationsbarometers 2018

Expertise | Dezember 2018

Das vorliegende Integrationsmonitoring berichtet für den Freistaat Bayern über subjektive Erfahrungen der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund mit dem Integrationsalltag und ihre Einschätzungen dazu. Es stützt sich dabei auf eine Sonderauswertung des SVR-Integrationsbarometers 2018. Die Expertise wurde im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration erstellt.

Integration in Hamburg. Sonderauswertung des SVR-Integrationsbarometers 2018

Expertise | Dezember 2018

Das vorliegende Integrationsmonitoring berichtet für die Freie und Hansestadt Hamburg, wie die Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund den Integrationsalltag einschätzt und welche Erfahrungen sie damit macht. Es stützt sich dabei auf eine Sonderauswertung des SVR-Integrationsbarometers 2018. Die Expertise wurde im Auftrag der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration erstellt.

Stellungnahme zum Referentenentwurf eines Fachkräfteeinwanderungsgesetzes (FEG)

Stellungnahme | Dezember 2018

Die Bundesregierung plant ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz. In einer Stellungnahme zum Referentenentwurf begrüßt der Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR), dass hierbei beruflich Qualifizierte im Fokus stehen. Nachjustierungsbedarf sieht er im Detail.

Alternativen zum Asylantrag? Legale Migrationswege nach Deutschland für Drittstaatsangehörige ohne Schutzperspektive

Studie | Dezember 2018

Bislang existieren kaum legale Zuwanderungswege für gering- und mittelqualifizierte Drittstaatsangehörige. Die Studie analysiert den Umfang und die derzeitigen Rahmenbedingungen für die Zuwanderung dieser Personengruppe und stellt dar, welche Kooperationen mit Herkunftsländern bereits bestehen. Sie gibt Handlungsempfehlungen für Akteure aus Politik und Verwaltung für die künftige Gestaltung von legalen Migrationswegen in Erwerb und Ausbildung und diskutiert Instrumente zur Steuerung dieses Prozesses.

Integration in Sachsen. Sonderauswertung des SVR-Integrationsbarometers 2018

Expertise | Dezember 2018

Der vorliegende Bericht basiert auf einer Sonderauswertung des SVR-Integrationsbarometers 2018 und ergänzt bestehende Integrationsmonitorings. Er präsentiert zum ersten Mal Befunde zur sozialen, kulturellen und identifikatorischen Integration von Zuwanderinnen und Zuwanderern im Freistaat Sachsen. Die Expertise wurde im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz, Geschäftsbereich Gleichstellung und Integration erstellt.

Parteipräferenzen von Zuwanderinnen und Zuwanderern: Abschied von alten Mustern

Kurzinformation | September 2018

Die Kurzinformation analysiert, welche Parteien von Zuwanderinnen und Zuwanderern bevorzugt werden. Ausgewertet werden Daten des SVR-Integrationsbarometers. Nach einer ersten Barometer-Auswertung zu Parteipräferenzen im Jahr 2016 wird nun geschaut, ob sich Veränderungen bei den Parteibindungen in den letzten Jahren ergeben haben.

Die neuen Daten des SVR-Integrationsbarometers zeigen, dass sich die Parteipräferenzen von Personen mit Migrationshintergrund in den letzten beiden Jahren zum Teil deutlich verschoben haben. Es zeichnet sich ab, dass die wachsende Gruppe der Zuwanderinnen und Zuwanderer sich in ihren Parteipräferenzen zunehmend wechselhaft zeigt. Historisch gewachsene Bindungen erodieren. Der Befund von 2016, Menschen mit Migrationshintergrund bevorzugten mehrheitlich Parteien links der Mitte, trifft nicht mehr zu.

 

Stabiles Klima in der Integrationsrepublik Deutschland. SVR-Integrationsbarometer 2018

SVR-Bericht | September 2018

Das SVR-Integrationsbarometer ist eine repräsentative Bevölkerungsumfrage unter Menschen mit und ohne Migrationshintergrund und misst das Integrationsklima in der Einwanderungsgesellschaft. Zentraler Bestandteil ist der Integrationsklima-Index. Dieser bildet im Kern das Zusammenleben in der Einwanderungsgesellschaft ab, und zwar in den Bereichen Arbeit, Bildung, soziale Beziehungen und Nachbarschaft. Darüber hinaus wurden auch die Haltungen zu Flüchtlingen ermittelt. Erhoben wurde auch, welche Faktoren aus Sicht der Befragten wichtig sind, um in Deutschland Erfolg zu haben, und wie die Frage des Kopftuchs in Schulen und Behörden bewertet wird.

Viele Fragen, zu viele Antworten? Die Transparenz des Asyl- und Aufnahmesystems für Flüchtlinge

Policy Brief | Juni 2018

Damit die Integration von Flüchtlingen gelingt, ist u. a. entscheidend, wie gut diese die Regelungen, Prozesse und Institutionen des Asyl- und Aufnahmesystems durchschauen. Der Policy Brief des SVR-Forschungsbereichs und der Robert Bosch Stiftung zeigt anhand von Interviews mit Asylsuchenden: Flüchtlinge wissen darüber zu wenig. Er geht der Frage nach, woran dies liegt und wie derzeit Informationen an Flüchtlinge vermittelt werden.  Er gibt Handlungsempfehlungen für Akteurinnen und Akteure im Bereich der Integration von Flüchtlingen, die darauf zielen, das Asyl- und Aufnahmesystem für Flüchtlinge verständlicher und sie selbst somit handlungsfähiger zu machen.

Ein Videointerview mit Dr. David Schiefer können Sie sich hier ansehen.

Die Zukunft der Flüchtlingspolitik? Chancen und Grenzen von Resettlement im globalen, europäischen und nationalen Rahmen

Policy Brief | Juni 2018

Derzeit hat nur ein sehr kleiner Teil aller Flüchtlinge weltweit Zugang zu Resettlement-Programmen. In der gegenwärtigen Krise der globalen Flüchtlingspolitik stellt Resettlement dennoch einen vielversprechenden Lösungsansatz im Umgang mit Fluchtsituationen dar. Der Policy Brief analysiert den Stand des Resettlement-Systems in Deutschland, Europa und weltweit sowie die Entwicklung und Umsetzung alternativer Aufnahmemodelle wie humanitärer Aufnahme und privater Sponsorenprogramme. Darauf aufbauend diskutiert er, ob Resettlement eine Alternative oder Ergänzung zum territorialen Asyl darstellt, welchen Beitrag alternative Aufnahmemodelle leisten können, und gibt Handlungsempfehlungen zur Weiterentwicklung der Resettlement-Politik.

EASO reloaded: Kann die neue Asylagentur der EU ein einheitliches Schutzsystem garantieren?

Kurzinformation | Mai 2018

Ob sich die EU noch in der 2019 endenden Legislaturperiode auf eine umfassende Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) einigt, ist ungewiss. Während zentrale Verordnungsvorschläge noch verhandelt werden, steht ein Reformbaustein bereits fest: Eine neue Asylagentur der Europäischen Union (EUAA) soll dazu beitragen, mit erweiterten Kompetenzen die Arbeit der Asylbehörden in den Mitgliedstaaten zu harmonisieren und das Asylsystem insgesamt zu europäisieren. Die EUAA wird die Mängel im Vollzug nicht mit einem Schlag beheben. Aber sie kann dazu beitragen, dass die Mitgliedstaaten künftig einheitlicher entscheiden – weil sich gleiche Beurteilungsmaßstäbe herausbilden, an denen sich die Behörden orientieren. Zu diesem Ergebnis kommt der Forschungsbereich beim Sachverständigenrat deutscher Stiftungen für Integration und Migration (SVR) in seiner aktuellen Kurzinformation.